Freier Zugang zu Wissen!

Die VG Wort

Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) ist verantwortlich für die Interessensvertretung und Vergütung wissenschaftlicher Autor*innen. Sämtliche Texte, welche die Uni Bremen und ihre Dozent*innen nutzen, unterliegen der VG Wort.

Der Rahmenvertrag

Die VG Wort brachte 2016 einen neuen Rahmenvertrag zur Nutzung der Werke heraus. Nach dem neuen Rahmenvertrag sollen Hochschulen für eine gerechtere Vergütung Einzelabrechnungen der online genutzten Werke erbringen. Derzeit erhält die VG Wort eine Pauschalvergütung von den Bildungseinrichtungen.

Das Problem

Die Dozierenden und studentischen Mitarbeiter*innen sollen jeden einzelnen Text, der online verfügbar gemacht wird, über eine Meldemaske anmelden. Bei dem Pilotprojekt dieses Verfahrens in Osnabrück gab es mehrheitlich Gegenstimmen gegen den Einzelnachweis: er sei ein großer bürokratischer und zeitlicher Mehraufwand, der die Lehre behindere.

Die Uni Bremen und viele weitere Hochschulen lehnten den neuen Vertrag vorerst ab. Die Folge daraus wäre das Verbot, Schriftwerke auf Stud.IP oder ähnlichen Plattformen hochzuladen.
Wir wollen keine Einschränkungen der digitalen Wissensweitergabe!
Um selbstbestimmt studieren zu können, muss das Material jeglicher Studiengänge für alle erreichbar sein. Das wäre bei einer Ablehnung des Vertrages nicht gegeben. Andererseits sind wir gegen die Verschärfung bürokratischer Zwänge in der Lehre. Die Qualität der Lehre darf nicht abhängig von Bürokratie werden!

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