Rechte Umtriebe an der Uni Bremen!

Für einen entschlossenen Antifaschismus!

Wer denkt, die Uni sei ein Hort der Toleranz und Offenheit, führt sich entweder selbst an der Nase herum oder läuft mit geschlossenen Augen über den Campus. Hakenkreuzschmierereien im Zentralbereich, in Raum der FB-8-Stzugen und im MZH, „Fck-Antifa“-Sticker, schwarz-weiß-rote Visitenkarten der Burschenschaft VDSt in der Mensa – das ist lediglich das, was während der letzten zwei Monate auffiel. Traurige Fortsetzungen der Liste rechter Umtriebe an der Uni sind u. a. der von der Nazihool-Gruppe „Gemeinsam Stark Deutschland“ auf dem Campus veranstaltete Fackelzug im Juni 2016, Holocaust-verherrlichende Sprüche auf Toilettentüren im GW2 oder die Einladung des RCDS und der Konrad-Adenauer-Stiftung an den Berliner Naziapologenten und Rechtsradikalen J. Baberowski im Oktober 2016. Auch führende Akteur*innen der lokalen „Jungen Alternative“ sind hier immatrikuliert.

PEGIDA, AfD, die „Identitäre Bewegung“, ihre internationalen Entsprechungen und ihre Intelligenzija haben die humanitären Schmerzgrenzen im öffentlichen Diskurs weit nach rechts gerückt. Diese Entwicklung verlangt nach einem umso konsequenteren, lauteren, entschlosseneren Antifaschismus, sowohl an der Uni, als auch anderswo!

Kampf den rassistischen, sozialchauvinistischen, sexistischen, autoritaristischen Bewegungen!

Leave a Reply